VOIN

Voin- Hanna


Voin wurde am 28.12.2015 veröffentlicht. Es handelt sich um den Debüt-Roman von Steffi Krumbiegel. Eine aufstrebende Autorin, welche in Bereichen Liebesgeschichten und Fantasy schreibt. Mit Voin traute sie sich, ihr erstes Buch der Öffentlichkeit zu zeigen. In Kürze folgt ein weiteres Projekt. Die Autorin entschied sich für den Weg des Selbstverlags, um eigene Erfahrungen sammeln zu können und um sich als Autorin freier bewegen zu dürfen. Voin ist eine dramatische Geschichte mit erotischen Elementen.




Der Roman:

Hanna fühlt sich vollkommen einsam. Sie verlor ihren Mann sowie ihren Sohn Rafael - bei einem schweren Verkehrs-Unglück. Sie schlief, während sie auf dem Weg in den Urlaub fuhren. Alpträume verfolgen sie. Das Blut ihres Mannes, ihr Sohn auf der Rücksitzbank. Erst spät traut sie sich, darüber zu sprechen. Sie selbst wurde schwer verletzt und durfte nicht einmal an der Beerdigung teilnehmen. Sie trauerte, versuchte wieder zu arbeiten, doch sie passte nicht mehr in diese Gesellschaft, sie kam nicht mehr zurecht, erlebte alles nur noch dumpf, spürte keinen Boden mehr unter ihren Füßen.
Sie beschloss einem Kindheitstraum zu folgen. Erst kaufte sie sich einen Wagen, packte ihre sieben Sachen und verschwand aus Deutschland, ihrer Heimat. Mit dem Auto fuhr sie los - gen Osten. Zwar ging es ihr dadurch nicht besser, trotzdem brauchte sie den Abstand, damit sie langsam wieder zu sich finden konnte.

In Moskau beginnt die Geschichte. Erst meinte man zur Autorin: Wie kann man eine Geschichte in Russland spielen lassen? Ausgerechnet einen Liebesroman? Sie fand, dass Hannas Seele so zerrissen war, dass es keinen besseren Ort gegeben hätte.
Am Anfang lernt Hanna Alexander Dumont kennen. Smart, attraktiv, Bankbesitzer. Doch in dessen Welt passt sie nicht. Aber durch ihn trifft sie Ivan.
Wie kann man so eine Liebesgeschichte schreiben? Die Autorin versuchte, einen Weg zu finden, weg von diesen ständigen: Reicher Mann - trifft auf unschuldiges Mädchen und am häufigsten ist diese noch jungfräulich. Es nervte und somit suchte sie nach einem richtigen Mann.

Ivan:

Er kämpfte sich durchs Leben. Erst hielt er sich mit illegalen Boxkämpfen über Wasser, von seinen Gewinnen eröffnete er einen Nachtclub. All das klingt nach Klischee, aber auch beeindruckte die Autorin mit ihrer Tiefgründigkeit. Nicht das Geschehen im Club steht im Vordergrund, sondern die Aufgabe des Unternehmers. Wie er sich beherzt um seine Angestellten kümmert und sein Überleben bestreitet. Das Kämpfen ist seine Leidenschaft. Dadurch unterstützt er andere Straßenkinder. Zehn Jungen leben in seinem Haushalt. Diesen gibt er die Möglichkeit eine Schule zu besuchen und Zukunftsaussichten zu bekommen, die sie sonst nie hätten.

Einen Protagonisten Ivan zu nennen ist schon recht merkwürdig. Man denkt an einen bulligen, finsteren Mann, russischer Herkunft. Stimmt, genau das ist Ivan. Aber seine Seele, seine innere Stärke verzaubern jeden. Ivan überzeugt durch seine Leidenschaft, seine Kraft, seinen Mut. Er gibt ihr den Kosenamen Voin. Voin bedeutet Krieger. Und das ist Hanna in seinen Augen. Eine starke Frau welche einen Weg zurück ins Leben findet.

Ein paar kleine Sprünge, Wort- Wiederholungen und Fehlerchen findet man. Aber die Geschichte überzeugt. Zwischen Prunk und Armut, Glamour und seelischem Leid. Lernen sie Hanna kennen. Sie verdient es.

Klappentext:

Hanna besaß einen erfolgreichen Beruf, eine Familie sowie Träume. Durch einen schweren Schicksalsschlag verliert sie alles.
Sie schließt mit ihrem bisherigen Dasein ab, löst ihre alte Existenz auf und reist über acht Monate durch Europa, bis sie in Moskau landet.
Zwischen russischem Prunk und tiefster Armut kämpft sie sich zurück ins Leben. Freunde helfen ihr eine neue Zukunft aufzubauen, indem sie ihren Traum als Schriftstellerin wahr werden lassen. Doch nur die Liebe vermag ihre Wunden heilen zu lassen.

Voin erzählt eine spannende Geschichte über eine starke Frau. Eine Frau, welche ihre komplette Existenz neu erschafft und sich mit viel Leidenschaft zurück ins Leben kämpft.




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