Tag 4 mit Lichtgefährten


Mich freute es, gestern zu sehen, wie viele tolle und spannende Fragen an die Autorin gestellt wurden. Patrica beantwortete diese aufgeschlossen, was mir ebenfalls ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Morgen fährt die Autorin mit einer kleinen Überraschung auf. Ich bin selbst schon ganz neugierig.
Samstag gibt es bereits die Rezension und ich warte gerade auf meine nächste Buchbestellung.
Ein bisschen wehmütig, finde ich, dass diese Woche zu schnell vergeht.
Trotzdem macht es richtig Spaß zu beobachten, wie mein Blog täglich mehr Zulauf bekommt und die Leute sich für Autoren - wie Patricia, begeistern können. 



Am Freitagabend habe ich auch noch eine Neuigkeit für Euch.
Wieder einmal durfte ich jemandem einen Wunsch erfüllen. Es ist schön, wenn man sich mit seinen Mitmenschen auseinander setzt und dabei von ihren eigenen Träumen erfährt.
Doch nun hier ein Textauszug aus dem Buch: Lichtgefährten. Ich stöberte bewusst nach einer Passage, welche nicht zu viel verrät und Euch trotzdem den schmalen Grat zwischen Phantasie und Realität zeigt.Was Patricia in ihrem Werk beeindruckend gelang. 

Viel Spaß beim Lesen:


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Wir fuhren an verschneiten Feldern vorbei, bis wir den Wald erreichten. Schneebedeckte Fichten säumten eine schmale, unbefestigte Straße. Alle paar Minuten bog der Wagen in eine andere Richtung ab, so dass es unmöglich war, sich den Weg zu merken und das war wohl genauso beabsichtigt.
Nach einiger Zeit stoppte der Wagen und die Fenster fuhren herunter. Zwei Ritter warfen einen kurzen Blick in den Innenraum und ließen uns dann passieren. Dieses Spiel wiederholte sich noch zwei Mal. Unermesslich reich zu sein hatte auch seinen Nachteil, man musste sich um seine Sicherheit sorgen.
Langsam schraubte sich die schwere Limousine den steilen Hang hinauf. Kaum oben angekommen klopfte Nimroel wieder gegen die Fahrerseite und der Wagen hielt an. Ohne ein Wort stieg er aus und verschwand. Marc lief ihm sofort hinterher und ich folgte zögernd. Sollte er doch gehen, mir war es recht.

»Du kannst nicht einfach so abhauen! Kim wird wirklich sauer sein, wenn du das Abendessen ausfallen lässt!«, rief ihm Marc fast schon panisch hinterher.
»Das ist meine Sache, ich ziehe es vor, in der Kaserne zu essen«, knurrte Nimroel zurück. Marc ließ jedoch nicht locker, rannte weiter hinter ihm her und versuchte ihn mit einem kleinen Schneeball zu treffen. Ich musste lachen, da es so komisch aussah.
Plötzlich drehte sich Nimroel zu Marc um und hatte seinen riesigen Bogen gespannt. Der Pfeil zischte durch die Luft und grub sich knapp vor Marcs Füßen in den Boden. Ich war vollkommen erstarrt. Dass Nimroel leicht reizbar war, hatte ich ja schon am eigenen Leib zu spüren bekommen. Dass er aber mit einer tödlichen Waffe auf einen Menschen schoss, nur um seine Ruhe zu haben, schockierte mich zutiefst. Was, wenn er Marc getroffen hätte?
                              
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Tagesfrage für heute:


Welche außergewöhnliche Musikrichtung hört Patricia Vonier gerne?

Kommentare:

  1. Ein toller Text auszug =) Ich bin richtig neugierig geworden und dieses Buch steht jetzt auf meiner Wunschliste.

    Ich meine mich zu erinnern, das Patricia Vonier auf Heavy Metal steht ;)

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  2. Hallöchen :-D
    Und auch heute freue ich mich wieder mega drüber was ich heute so zut Tour bei dir lesen darf und wünsche mir nun immer mehr auch dieses Buch in den Händen halten und lesen zu können!

    Wenn ich mich richtig informiert habe ;-) Hört sie gerne Metal (Heavy Metal) ?!

    VLG Jenny

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